Aktuell Stand: 10.7.09
Erzählkunst im Web / Terminkalender
Auf http://forum.kulturserver-nrw.de/ habe ich ein Forum "Erzählkunst" eingerichtet. Wäre schön, wenn alle NRW-Erzähler ihr News dort einstellen würden und diese Möglichkeit weiterverbreiten.
Nach
meiner Ansicht ist das einzig wahre System der Veranstaltungskalenderpflege
das z.B. von der Gemeinde Engelskirchen praktizierte:
http://www.culturebase.org/terminausgaben/engelskirchen/
Man sollte nicht von Kulturveranstaltern erwarten, die regional tätig
sind, dass sie zahllose Terminkalender auf den unterschiedlichsten Portalen
pflegen.
Einmal in culturbase eingegeben, sollte das genügen. Schließlich
sollte das von der Landesregierung in dieses System investierte Geld gut
angelegt sein.
Publikumszahlen leicht erhöht
Knapp 1300 Zuhörer haben das 3. Festival erlebt, ein leichter Zuwachs gegenüber den bisherigen zwei Durchführungen trotz der großen Entfernungen zwischen den Veranstaltungsorten. Ein Bravo für unser Publikum. (Komplette Presseerklärung auf der Start-Seite)
Namasté
22.3.09 Engelskirchen (auf dem Foto: Christiane Willms, Madhavi Mandira, Frank Schubert)
Ein leises Fegen auf der Spinnmaschine, rhythmisches Klopfen
auf den rosa Holaritkartenstapeln, unvermittelt erschallen Sprachfetzen
aus den Museumslautsprechern – in gelbem Gewand performte Frank Schubert
virtuos und humorvoll den klanglich rhythmischen Anfang des Abends im LVR-Industriemuseum.
Mit
seinen Tablas und der Langhalslaute begleitete er die Erzählerin Christiane
Willms und die Tänzerin Madhavi Mandira (Margit Kuffemann) die das
staunende Publikum mitnahmen auf Namasté! Eine indische Reise.
Ob mit trippelnden Schritten, mit denen sie fast über den Boden zu
schweben schien oder mit energischen Fußstampfern, die Bewegung der
prächtig kostümierten Tänzerin beim Bharatanatyam, ursprünglich
einem indischen Tempeltanz, waren stets von größter Exaktheit.
Mit
ihren Händen und Armen zeichnete sie Figuren in die Luft und erzählte
so ganze Geschichten von einer Welt, die ebenso faszinierend wie fremd erschien.
In diese andere Welt, das Reiseland Indien, ließ die Erzählerin
Christiane Willms
die verzauberten und gebannten Zuhörer eintauchen, in die Mythen von
Shiva und anderen Göttern, in die Begegnungen mit Einheimischen und
ihre eigenen Erlebnisse dort. Gerne ließ das Publikum diese zauberhafte
Stimmung noch nachklingen auf dem Nachhauseweg.
Danke!
Die Erzähler des Festivals haben sich bei Stefan Kuntz bedankt mit einem "wilden Mann", einer Brotskulptur von Bäcker Theisen.
Staffelstab
übergeben
Der Staffelstab Kultur des Stadtverbandes Kultur wurde von Stefan Kuntz, Verein zur Förderung des Kindertheaters, e.V., an Susanne Schreiner, Katholisches Bildungsforum, übergeben.
Namastè - Indische Reise am 22.3. in Engelskirchen AUSVERKAUFT!
Na
bitte,
der Frühling ist da!
Die Fans reisen mit!
Wir sind ganz begeistert, dass wir ein so zahlreiches Stammpublikum haben, dass sogar von Wipperfürth nach Troisdorf fährt und umgekehrt und immer wieder zu sehen ist. So ergibt sich so mancher Plausch, bei dem auch die ein oder andere Idee für die Verbesserung des Festivals abfällt.Verleihung von Orden an unser Stammpublikum ("Orden für ständiges, tragendes, enthusiastisches Zuhören") am Sonntag, 22.3. in Engelskirchen. (auf dem Foto: Frau Hammes, Dagmar v.d. Trenck und Christiane Willms)
Lorcan
Flynn
21.3., Kupfersiefer Mühle, Rösrath
Sein Englisch war wirklich "easy" und machte uns bekannt uns mit dem irischen Humor ("in Irland kommt der Regen auch von unten"). Lorcan Flynn erklärte uns eine schnelle Fortbewegungsart, nämlich immer den Ball vor dem Auftreffen aufzufangen, den man mit dem Hurley-Schläger um die 100 m weitegeschlagen hat. Ein sehr vergnüglicher Abend! Danke.
Festival-
Happy-
End
21. März,
im Q 1,
Bergisch Gladbach
Dreizehn gemeinsame Stunden und eine Christiane Willms hatten die dreizehn Workshop-Teilnehmer, um ihre mitgebrachten Märchen und Geschichten nach dem Workshop beim Festival-Happy-End zu präsentieren. Leuchtende Augen, volle Stimmen und ansteckende Erzählbegeisterung fingen das Publikum ein. Schallendes Gelächter füllte den Raum, als schließlich die Gebärden einer Erzählerin dem Publikum von einem anderen Erzähler in eine neue Geschichte gedolmetscht wurden – wie viele Ebenen Erzählen haben kann, das wurde wohl auf diesem Festival deutlich!
Zufrieden können Stefan Kuntz und alle Erzähler auf ein gelungenes 3. Festival der Erzählkunst zurückblicken.
Präsentation
der Workshop-Teilnehmer und der Erzähler aus der Region
21. März, im Q 1, Bergisch Gladbach
Rose Wolfgarten (im Bild)
Ralf Schramedei, Regula Skjerbaek, Rebekka Havemann, Reinhold Visser, Suna Niemetz, Martina Hering mit René Schmidt, Claudia Golomb, Karin Hammes
Jan
Deicke
"Der Vogelkopp" eine wunderbare Geschichte über Vögel, einen kauzigen Holzarbeiter, eine Königin, die die größte Närrin sein will, und den Kauz zum Mann nimmt, um ihn vor dem Schaffott zu retten, logisch, oder?
Jan Deicke hat uns köstlich amüsiert, sehr sympathisch, dieses verschmitzte Lächeln als Grundhaltung seiner Erzählweise.

20.3.09 KGSchule Odenthal-Blecher
Von schlauen Katzen und gewitzten Hühnern Schüler und Lehrer waren restlos begeistert!
KAI
19.3. Lindlar artgenossen
"Die Kinder vom Spiegelgrund" ein sehr bewegender Abend, der uns sehr nachdenklich gemacht hat
20.3. Moitzfeld Fröbelschule
Bergsteigergeschichte aus dem Programm "Auf Messers Schneide": Mit einem wahnwitzigen Sprachtempo hat Kai eine sehr dichte Atmosphäre geschaffen, eine Spannung und Emotionen, die sich auf die ca. 80 geistig behinderten Jugendlichen übertragen haben. Ein Vormittag, bei dem einem der Mund offen stehen blieb und die Tränen in den Augen.
Lorcan
Flynn
in der Johannes-Gutenberg-Realschule, Bensberg, 19.3.09
Das war ein guter Vorgeschmack, auf das, was uns am kommenden Samstag in Rösrath-Großhecken erwartet.
Herrlich die Gespenster-Geschichte auf dem Friedhof. "Irish people don't believe in ghosts, they know, that they exist."
Gabi Altenbach
in
der GGS Gronau, Bergisch Gladbach 19.3.09
Gespannt lauschten siebzig Kinder der GGS Gronau Gabi Altenbach, die Ein Sommer für 10 Gulden erzählte.
Drei verschiedene Figuren, alle von einer Erzählerin verkörpert, erzählten auf der Bühne, drei „Schwabenkinder“ aus den armen Alpentälern, die sich für einen Sommer bei den reichen Bodensee-Bauern verdingen mussten.
Und zwischendurch gabs fröhliche Akkordeonklänge.
in der Villa Ohl, Wipperfürth-Ohl
am 18.3.09
Nicht nur flüsternd war Gabi Altenbach in Bettgeflüster auf dem Sofabett mit dem hellblauen Satinbezug zu sehen, sie brummte, pöbelte, jauchzte, seufzte, hopste, räkelte und streckte sich und vor allem erzählte sie dem amüsierten Publikum. Dabei schlüpfte sie behend, blitzschnell und mit sicherer Leichtigkeit in die verschiedensten Rollen. So sah man die siegessichere Nymphe Salmacis mit einem Pyjamaoberteil in der erhobenen Rechten auf den Jüngling Hermaphroditos zustürmen. Mit der verschmitzten Erzählerin fragte man sich bei Boccaccios Bettentausch, wer bei wem, in welchem Bett gelandet war.
Peter Glass
Viele Zuschauer waren am 17.3. zum
ersten Mal wieder nach Jahren, nach Jahrzehnten, im legendären Whisky
Bill und badeten in Nostalgie.
Und
dann SCHWUPPS! wurden sie von Peter Glass förmlich hineingerissen in
zeitlose Betrachtungen über die Vergänglichkeit des Reichtums:
Wie kann die Maus nur so dumm sein und der Katze ihr Fettnäpfchen anvertrauen?
Da drängt sich doch die Parallele auf: Wie können wir nur so dumm
sein, eine Cobold-Anleihe zu zeichnen und nicht auf einer Erklärung
bestehen, was das bedeutet "Im Falle eines Kreditereignisses erfolgt
Andienung einer Anleihe des zuletzt ausgefallenen Referenzunternehmens"??
Also: "Haut ab, halb aus, ganz aus"! Ein wunderbarer Märchenabend,
voller Energie. Danke, Peter!
Am 18.3. in der GGS Donrath.
18.3.09
Gastronomie zu den Auftritten
Vorher oder hinterher zusammen was essen oder trinken? Den Abend gemütlich ausklingen lassen?
Da kann ich nur empfehlen am 17.3. im Whisky Bill, am 19.3. im Hotel & Restaurant artgenossen, am 20.3. im Ristorante Altes Zollhaus, am 21.3. in der Kupfersiefer Mühle. 17.3.09
Uta Marina Delatorre
am 17.3. in der GGSchule Gl-Herkenrath
am 16.3. in Troisdorf
Das erste Blinddate der Rixheimerin endete damit, dass
der gut aussehende Norman Hals über Kopf das Café verließ,
in dem sie sich verabredet hatten. Der nächste Kandidat fiel ja allein
schon wegen seinem Namen Jean-Francois (zu deutsch: Hans-Franz) durchs Raster
und eigentlich hatte es keiner ihrer Liebschaften fertig gebracht, die französisch-deutsche
Erzählerin mit den extravaganten Hüten auf dem Kopf so richtig
zu beeindrucken. Bis auf Gill. So einen wie Gill sollte jede Frau einmal
haben, um sich wieder so richtig als Frau fühlen zu können, gab
sie dem erheiterten Publikum mit auf den Weg.
Fast wie nebenbei erzählt Ute Delatorre die amüsanten Geschichten über ihr Liebesleben und das Publikum freute sich mit, wenn sie von einem zum andern Ohr lächelnd vom Spielfeld der Liebe (Liaison mit einem Fußballer) schwärmt oder mal wieder mit ihrer Freundin Chantal telefoniert, deren Geschmack dem ihrem nicht unterschiedlicher sein könnte.
Ein kurzweiliger Abend, bei dem auch die letzte idealistische
Hausfrau von dem Irrglauben geheilt wurde, in jedem Mann stecke ein Handwerker.
16.3.09 in Troisdorf
Julia Klein, die Geschichtenhändlerin Amalia: Geschichten aus dem Schuhschrank in der GGS Lindlar-Ost 16.3.09
Frau
Wolle
„ Gut, dass diese Geschichte
nichts mit dir und mir zu tun hat.“ Tröstlich, dieses Zitat eines
Kollegen? Die Märchen von Frau Wolle gingen nah, spannen sich durch
die Luft, zwirbelten sich um die Köpfe und verwoben sich mit dem Publikum.
Wie die Bilder entstanden, die da vorm inneren Auge vorbeizogen, und wie
es zu den Geräuschen, Gerüchen und Geschmäckern kam, die
man glaubte, wahrzunehmen, das bleibt das Geheimnis der Geschichtenerzählerin,
die schon mit ihrem wachen, beschwörenden Blick, mit ihrem bloßen
Auftreten etwas von dem Zauber längst vergangener Zeiten, etwas märchenhaftes
mitbrachte.
Seltsame Geschichten, kluge Fabeln und Märchen anderer Völker
erzählte Karin Tscholl, als wäre sie selbst Teil ihrer sagenhaften
Welt. In freundlich scherzhaftem Ton vermittelte sie diese an ihre Zuhörer,
um die sich an diesem Abend alles drehte.
17.3.09
Stefan Kuntz
Gefressene Hunde werden aus Eichhörnchenbäuchen
operiert, der Scheich verschifft Eisschollen der Inuit mit dem Schiff nach
Dubai und dem netten Mann im Mond werden die Annäherungsversuche eines
frustrierten Sternenforschers zuviel, obwohl der ihn zum indischen Tee einlädt:
solche Geschichten können nur von einem kommen, von Stefan Kuntz.
In der Stephanuskapelle Rösrath verquirlte er die Stichworte der kleinen
und großen Ohrensesselsitzer zu persönlichen, witzigen und jedes
Mal saftigen Geschichten. Dabei ließ er das Publikum miterzählen,
mitspielen oder mitmusizieren, so dass die Runde um den Erzähler zur
Erzählerrunde wurde. 15.3.09
Ragnhild A. Mørch 14.3.09
Ragnhild
A. Mørch's Präsenz erschaffte
den Raum für andere Welten, in die man sich bereitwillig und gespannt
hineinziehen liess, denen man sich kaum entziehen konnte.
Ihr ganzer Körper sprach und wenn die Worte schon aufgehört hatten,
erzählten ihre Hände und Arme die Geschichte weiter. Mit präzisen
Bewegungen ohne viele Schnörkel, mal rhytmisch lautmalerisch gesprochen,
mal in lockerem Erzählton, in Rollen wie auf einer Theaterbühne
oder als Märchenerzählerin: Eindringlich schön und klar,
witzig und tiefgründig hörte man da von dem Urgroßvater
Adolf, von Nordischen Märchen und von Frauen, die lieber Männer
sein wollten oder solchen, die sich ärgerten, wenn sie für welche
gehalten wurden.
Als sie den Saal verliess, blieb man berührt sitzen - die anderen Welten
schwebten noch im Raum.
Erzählkaffee
von links nach rechts: Traute Fuchs, Nives Franzen, Karl Feldkamp. Imtraud Schumacher, Heinrich Hölzl 14.3.09
aus der Anmoderation von Karl Feldkamp:
... Ich finde sowieso, wir sollten
alle wieder mehr auf mündliche Überlieferung setzen und erzählen,
erzählen, erzählen. Gerade in den letzten Wochen hört und
liest man allenthalben in einschlägigen Medien den Satz: Wer keine
Vergangenheit hat, hat auch keine Zukunft. Und das aus gutem Grund. Wir
brauchen Überlieferung, Erfahrung und eine Erinnerungskultur. Denn
gerade die Erinnerungskultur erlitt, in einer nahe gelegenen Millionenstadt
durch U-Bahnbauarbeiten schwere nicht wieder zu behebende Schäden.
Ein Verkehrsbau der Zukunft gefährdet wertvolle Zeugnisse der Vergangenheit
und zerstörte gar viele. Wahrscheinlich nicht unsymptomatisch für
Krisenzeiten, in die wir gerade hineinleben und die uns um unsere Zukunft
fürchten lassen. In Krisenzeiten aber sind vor allem Querdenker und
Querköppe gefragt, um die es bei allen Veranstaltungen des Erzählfestivals
geht. Querdenker finden Lösungen, auf die der gewöhnliche Krisenmanager
nicht kommt.
Im Bergischen gibt es Querköppe satt, jene Mischlinge aus feierfreudigen
Rheinländern und dickschädeligen Westfalen, protestantisch und
doch rheinisch-katholisch, tüftlerisch, lebensfroh und immer wieder
quer zum so genannten Mainstream. Von ihnen möchte ich heute hier einige
der ganz besonderen Sorte präsentieren. Neu- sowie Altbergische.
Sie haben viel erlebt, können viel erzählen und Unschätzbares
zur mündlichen Überlieferung beitragen.
Und Ihnen, meine Damen und Herren, wünsche ich gute Unterhaltung. Lehnen
Sie sich zurück, schlürfen Sie an ihrem Tässchen Kaffee und
lassen Sie sich erlebte Geschichte und Geschichten erzählen. Erzählen
Sie sie Verwandten, Freunde, Nachbarn und - von mir aus - auch Ihren Feinden
weiter und hüten Sie sich vor U-Bahnbaustellen…
Schallendes Gelächter in Wipperfürth
Unisono improvisierten Amalia und
Emil charmant-lustig im holländisch-deutschen Sprachchor, spielten
sich spontan Geschichtenbälle zu und überboten sich mit Blitz-Erzähl-Einfällen.
Ob aus einer mitgebrachten Blumenvase, einem geschenkten KLM-Set, aus der
Perspektive eines Süßigkeitenschranks oder aus Stichworten des
Publikums, immer flochten die zwei Geschichtentüftler den Erzählstrang
gradewegs hinterrücks, um die Ecke, zweimal um jedes Handgelenk und
jedes Mal zu einem Ende. Das sorgte beim Publikum für ausgelassene
Stimmung. Und eins hat es sicherlich von den Zufallsgeschichten gelernt:
„Man sollte jedermann die Tür aufmachen. Man weiß nie,
ob draußen nicht eine Packung Zuckerwürfel auf einen wartet.“
14.3.09
Sogar die Lehrer gerieten ins Grübeln:

Kopf oder Zahl? Spannende Geschichten über Gaus, quadratische Felder und verlorene Schüler im Zoo mit Jörg Baesecke. 13.3.09
Festival vor vollem Haus eröffnet
Zerknitterte Seemannshemden,
magische Suppe, wehende Spitzengardinen, zusammen schnalzende Brezeln, schwarze
Zauberlinien – und das alles mit, auf und aus Papier erschuf Jörg
Baesecke am 12.3. im LVR-Industriemuseum. Mit seinem angenehm freundlichen
Erzählton und seiner verblüffenden Illustration lud er das Publikum
ein, seinen chassidischen Geschichten gespannt zuzuhören, zuzusehen
und mitzuschmunzeln.

Heiter ausgelassene Musik und melancholische Klänge gabs dazu von der Klezmer-Band Freylechs. Stillsetzen war unmöglich! 13.3.09
in der Alten Dombach von links nach rechts: Stefan Kuntz, Karl Feldkamp, Lorcan Flynn, Peter Glass, Jörg Baesecke, Frau Wolle , Foto: Johannes Broil
Preisausschreiben beendet
Die Gewinner mit je 2 Karten sind: Frau A. Luetz aus Monheim, Herr G. Pollheim aus Bensberg und Frau S. Schmeissiger aus Waldbröl. Gratulation! 12.3.09
Großer Andrang
für "Engel und Fetzen" mit Jörg Baesecke und den Freylechs am 12.3. in der Alten Dombach! 11.3.09
Fröbel-Schule Moitzfeld ist eingesprungen
Der (geschlossene) Auftritt von KAI mit "Die Kinder vom Spiegelgrund" vor Jugendlichen und ihren Mitschülern in Rösrath-Stephansheide am 20.3. fällt aus. Stattdessen wird er am selben Tag vormittags in der Fröbelschule Moitzfeld, die schon 2007 dabei war, seine Bergsteigergeschichte aus dem Programm "Auf Messers Schneide" vor geistig behinderten Jugendlichen erzählen.
"Die Kinder vom Spiegelgrund" wird KAI nach wie vor am 19.3., 20 h, für Erwachsene bei den artgenossen in Lindlar erzählen. 11.3.09
Concordia-Schule
Den Auftritt von Ragnhild Morch in der Concordia-Schule übernimmt freundlicherweise Christiane Willms mit ihrem Programm "Die Reise ins Märchenland". Ragnhild Morch wird aber bis zu ihrem Auftritt am Samstag in Odenthal ihre Erkrankung kuriert haben. 11.3.09
Gelandet!
Dagmar v. d. Trenck frisch aus Málaga (Erasmus-Stipendium, Schauspielschule) eingeflogen, natürlich mit dem Frühling im Rucksack! 7.3.09
Preisausschreiben
Das dritte internationale Erzählfestival quer durchs Bergische wird vor allem gefördert mit Mitteln des Landschaftsverbandes und des Landes zur Förderung der Regionalkultur, und das ist ja eine schöne Sache, weil die Reiselust uns ja nicht nur nach Venedig und Kolmar treiben sollte, sondern außerdem auch mal nach Kürten oder Engelskirchen. Nur so zur Abwechslung. (Frühling in die Köpfe!)
Um Sie richtig neugierig zu machen auf Odenthal oder Lindlar oder anderswo, habe ich mir ein Preisausschreiben, ein Fotorätsel, ausgedacht. Keine Angst, es ist nicht schwierig (die erste Version war es schon, aber dann haben alle meine Tester mich für leicht verrückt erklärt). Und Sie können natürlich auch etwas gewinnen: 2 Eintrittskarten nach Wahl!
Wir wünschen uns natürlich, dass Sie aus Troisdorf auch nach Wipperfürth fahren, und aus Kürten auch nach Rösrath. Die Veranstaltungsorte sind nicht schwer zu finden, und wenn es mal nicht ganz so einfach ist, gibt es auf der Website eine Anfahrtbeschreibung. 6.3.09
Vom Bergischen Geschichtsverein haben wir den Staffelstab Kultur übernommen, der uns durch das ganze Festival begleiten wird. 6.3.09
Das Erzählcafé wird eine tolle Sache, das hat die Vorbesprechung mit den bergischen Querköppen im Café Haus Liederkranz gezeigt: quer stellen kann zu unproduktivem Starrsinn à la Michael Kohlhaas oder Don Quichote führen, kann aber auch Neues bewegen.Wir werden spannende Stories über diese Gratwanderung erleben! 3.3.09
Die Herkenrather Installationsfirma Nowak hilft uns mit einigen Heizlüftern. Danke. 3.3.09
Der
zaghafte Fortschritt des Frühlings nach dem langen Winter wird auf
der Website festgehalten. Im Abstand von einigen Tagen erscheint ein
aktuelles Foto von Stefan Kuntz aus dem Bergischen Land auf der Festival-Startseite.
Wer alle Fotos sehen möchte, bitte hier.
So kann frau und mann vielleicht den Fortschritt des Frühlings erahnen.
„Mit dem Beginn des Festivals wird er sicherlich auch im Bergischen
landen, die ersten Zugvögel sind schon über uns hinweg geflogen“,
so Stefan Kuntz. 2.3.09
Eine ungewöhnliche Bitte:
Wer kann uns mit Heizradiatoren und Infrarot-Heizgeräten für den 12.3. aushelfen? 26.2.09
Für Workshop-Teilnehmer (beispielsweise aus Dresden) werden Gratis-Betten gesucht vom 20. auf den 21. März, am besten in Bergisch Gladbach. 26.2.09
Herr Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Landschaftsversammlung des Landschaftsverbandes Rheinland, wird bei der Eröffnung am 12.3. ein Grußwort sprechen. Herzlichen Dank! 25.2.09
Frank
Schubert, Berlin, wird unseren indischen Abend am 22.3. in Engelskirchen
noch bereichern: Frank Schubert begleitet die indischen Geschichten von
Christiane Wilms musikalisch mit der indischen Langhalslaute Tanpura und
seinen Tablas. Die Welt der indischen Musik wurde ihm vertraut durch langjährigen
Tabla-Unterricht bei dem indischen Meistermusiker Kamalesh Maitra. Frank
Schubert ist seit langem Mitglied in dem von diesem begründeten „Kamalesh
Maitra Tabla Ensemble“. Wie Maitra bemüht sich der Berliner um
eine Verbindung von östlicher und westlicher Musik, so setzt er die
Tabla auch in der Berliner Band „Between the Lines“ ein, Musik
zwischen Jazz, Samba, Deutschpop und Weltmusik.(Foto
privat)
Musik, Poesie und Therapie in ihrer Verbindung zu nutzen, ist dem studierten Sozialpädagogen und Musiktherapeuten über die langjährige Zusammenarbeit mit dem Berliner Philosophen Prof. Lutz von Werder, sowohl im Rahmen gemeinsamer Lehrtätigkeiten an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin, als auch am Institut für Kreatives Schreiben Berlin vertraut.
Hauptberuflich ist Frank Schubert heute tätig als Berater und Trainer im Organisations- und Konfliktmanagement unter Einbeziehung seines kreativen Methodenspektrums, sowie als Kommunikationstrainer. Lbafrankschubert@gmx.de 24.2.09
Der
Schirmherr des Festivals, Wolfgang Bosbach,
MdB, hat jetzt zugesagt, zur Eröffnung am 12.3. einige
Worte zu sagen.
Aus seinem Grußwort:
"Lassen Sie sich vom Zauber des Erzählens und von den erzählten Geschichten einfangen! "
5.2.09 (Foto frei)
Wir
haben eine Praktikantin gefunden. Wir freuen uns sehr auf Dagmar
von der Trenck aus Hildesheim.
Sie ist Fremdsprachensekretärin für Englisch und Spanisch, hat an der Universität Hildesheim Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis studiert und ist zur Zeit an der Escuela Superior de Arte Dramático Málaga. (Foto privat)
Und sicherlich bringt sie aus Malaga den Frühling mit!
Das gedruckte Programm kann gerne ab sofort angefordert werden.
Ebenso können Karten bestellt werden.
Im Workshop sind noch Plätze frei. Bitte anmelden.
Das war die Pressekonferenz am 3. Februar mit Frau Dr.
Schachtner (LVR), Stefan Kuntz und Frau Slex (KSK).